Kendrick Perkins setzt sich hinsichtlich Joel Embiids Rolle für das US-Team durch

Der Star der Philadelphia 76ers, Joel Embiid, bleibt bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris hinter den Erwartungen der Öffentlichkeit zurück.
Dennoch ließ ihn Trainer Steve Kerr bisher in jedem Spiel von Anfang an spielen. Das ändert sich am Mittwoch im Rückspiel gegen den Südsudan, wo Embiid nicht in der Startelf steht, sondern Anthony Davis von den Los Angeles Lakers. Auch der Stürmer der Boston Celtics, Jayson Tatum, der im letzten Spiel nicht zum Einsatz kam, schafft es in die Startelf.
Südsudan hätte beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams beinahe eine der größten Überraschungen in der Geschichte des olympischen Basketballs geschafft. Daher ist es sinnvoll, dass Kerr die Rotation durchmischt, insbesondere mit Kevin Durant wieder im Team. Der Superstar der Phoenix Suns gilt weithin als einer der besten olympischen Basketballspieler aller Zeiten.
Die Entscheidung entspricht zudem der Bitte des NBA-Analysten Kendrick Perkins, der Kerr Anfang dieser Woche angefleht hatte, Embiid auf die Bank zu setzen.
„Bitte nehmen Sie Embiid aus dem Spiel. Ich flehe Sie an, Steve Kerr. Bitte“, schrieb Perkins.
Das Team USA besiegte Serbien am Sonntag souverän, aber der große Mann der Sixers war der einzige Spieler mit einem negativen Plus/Minus. Er beendete den Tag mit 4 Punkten und 2 Rebounds bei 2 von 5 Schüssen in nur 11 Minuten Spielzeit.
Die USA sind mit einer Startaufstellung aus Stephen Curry, Jayson Tatum, Devin Booker, LeBron James und Davis angetreten.