Was die Mannschaftsentwicklung seit der Weltmeisterschaft 2022 angeht, hat wohl kein Land so einen Sprung ins „Schwergewicht“ gewagt wie Marokko.
Durch den 3:0-Sieg gegen Kanada am Samstag sicherte sich Marokko den Einzug ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 und setzte damit die grandiose vierjährige Erfolgsgeschichte seines Programms fort.
Seitdem Marokko bei der Weltmeisterschaft 2022 seine Gruppe angeführt und das Halbfinale erreicht hat, hat es den Weltrekord für die längste Siegesserie aller Zeiten im internationalen Fußball gebrochen (19), den FIFA-Arabischen Pokal 2025 gewonnen und wurde zum Meister des Afrikanischen Nationen-Pokals 2025 ernannt. Jetzt, im Juli 2026, wird das Team eine weitere Chance auf einen tiefen WM-Lauf haben.
Hier werfen wir einen Blick auf die WM-Geschichte Marokkos und erfahren mehr darüber, wie das Land mit der WM 2026 Geschichte schreibt.
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Geschichte der Weltmeisterschaft in Marokko
Bei der WM 2026 ist Marokko zum siebten Mal überhaupt dabei, darunter auch die letzten drei. Als Marokko sich 2018 qualifizierte, war es die erste Qualifikation seit 1998.
Drei dieser sieben Auftritte führten mittlerweile zu einem Einzug in die K.-o.-Runde. Marokkos Einzug ins Halbfinale im Jahr 2022, wo es nach einer Niederlage gegen Frankreich und einer Spielniederlage um den dritten Platz gegen Kroatien den vierten Platz belegte, war der weiteste, den das Land jemals bei einer Weltmeisterschaft erreicht hat.
Mit einem weiteren Sieg kann Marokko an die Erfolgsserie von 2022 anknüpfen, und mit zwei weiteren Siegen kann es diese übertreffen und das WM-Finale erreichen.
Hier ist ein Blick auf die gesamte WM-Geschichte Marokkos:
| Jahr | Aufzeichnen | Ergebnis |
| 1970 | 0-1-2 | In der Gruppenphase ausgeschieden |
| 1986 | 1-2-1 | Im Achtelfinale gegen Westdeutschland verloren |
| 1994 | 0-0-3 | In der Gruppenphase ausgeschieden |
| 1998 | 1-1-1 | In der Gruppenphase ausgeschieden |
| 2018 | 0-1-2 | In der Gruppenphase ausgeschieden |
| 2022 | 3-2-2 | Im Halbfinale gegen Frankreich verloren |
| 2026 | 3-2-0 | Noch offen |
Wer ist Marokkos Manager?
Marokkos Trainer ist Mohamed Ouahbi. Er leitete die U20- und U23-Klassen des Landes, bevor er 2026 Trainer der A-Nationalmannschaft wurde und beim diesjährigen Turnier sein WM-Debüt als Trainer gab.
Zuvor führte Walid Regragui Marokko bei der Weltmeisterschaft 2022 ins Halbfinale und dann zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026; Er trat im März als Manager zurück, bevor Ouahbi das Amt übernahm.
Wer sind Marokkos beste Spieler?
Zu den marokkanischen Spielern, die man kennen sollte, gehört Achraf Hakimi, der Rechtsverteidiger von Paris Saint-Germai im Verein. Hakimi gilt als einer der besten Rechtsverteidiger der Welt und erzielte in seiner Karriere zwölf Tore für Marokko im internationalen Wettbewerb.
Ein weiterer großer Name ist Ismael Saibari, ein Mittelfeldspieler, der jetzt für Bayern München spielt und Marokko mit seinen bisher drei Toren bei der WM 2026 anführt.
Auch Torhüter Yassine Bounou konnte in fünf WM-Spielen bisher sieben Paraden verbuchen.
Hat jemals eine afrikanische Nation die Weltmeisterschaft gewonnen?
Kein afrikanisches Land hat jemals die Weltmeisterschaft gewonnen. Tatsächlich war die Leistung Marokkos im Jahr 2022 in Katar bereits historisch – es war das erste Mal überhaupt, dass ein afrikanisches Land das Halbfinale des Turniers erreichte.
Nun hat Marokko in aufeinanderfolgenden WM-Teilnahmen das Viertelfinale erreicht und im Jahr 2026 auch Geschichte geschrieben, als es als erste afrikanische Nation zwei aufeinanderfolgende WM-Viertelfinals erreichte.