LeBron James bleibt der größte Dominostein, der in dieser NBA-Offseason noch fallen muss. Während Teams in der gesamten Liga ihre Kader durch Blockbuster-Trades und freie Agenturen umgestaltet haben, muss James noch bekannt geben, wo er in der nächsten Saison spielen wird. Aufgrund dieser Ungewissheit warten mehrere Franchise-Unternehmen darauf, dass sie den viermaligen NBA-Champion davon überzeugen können, einen weiteren Titellauf in ihrer Uniform zu absolvieren.
Wenn es den Philadelphia 76ers ernst ist, James zu verpflichten, haben sie möglicherweise gerade ein weiteres leistungsstarkes Rekrutierungsinstrument erhalten. Eine Gruppe von NBA-Autoren von Yahoo Sports hat kürzlich die wichtigsten Handlungsstränge außerhalb der Saison aufgeschlüsseltund ein Thema tauchte immer wieder auf: Die 76ers haben sich nach der Übernahme von Jaylen Brown schnell zu einem der gefährlichsten Teams der NBA entwickelt.
NBA-Analysten kaufen Philadelphia ein
Philadelphias Blockbuster-Tausch mit Brown veränderte die Erwartungen zu Beginn der Saison dramatisch. Als das Gremium von Yahoo Sports nach der Eröffnungswelle der Free Agency die besten Teams der NBA bewertete, lagen die 76ers durchweg an der Spitze der Liga.
Kelly Iko nahm Philadelphia auf den fünften Platz in seiner Power-Rangliste auf und schrieb, dass ein von Tyrese Maxey und Brown angeführter Kern ernsthaften Respekt verdient. Tom Haberstroh bemerkte auch, dass die 76ers zur Elite der NBA gehören würden, wenn Joel Embiid gesund bleiben könne. Dieses wachsende Selbstvertrauen in der Liga stärkt Philadelphias Verkaufsargument nur, sollte James beschließen, seine derzeitige Situation aufzugeben.
Warum die 76ers für LeBron Sinn machen
Philadelphia kann etwas bieten, was viele Konkurrenten nicht bieten können. Brown verleiht dem Franchise einen weiteren bewährten Superstar auf dem Flügel. Maxey entwickelt sich weiterhin zu einem der besten jungen Basketballspieler, während der gesunde Embiid einer der dominantesten großen Männer der Liga bleibt.
Für einen Spieler, der in das letzte Kapitel seiner Karriere einsteigt, könnte es weitaus attraktiver sein, sich einem bereits etablierten Konkurrenten anzuschließen, als zu versuchen, etwas von Grund auf aufzubauen. Auch die Eastern Conference ist nach mehreren Blockbuster-Maßnahmen deutlich wettbewerbsfähiger geworden, aber die 76ers scheinen nun in der Lage zu sein, mit jedem zu konkurrieren.
James war während der gesamten Offseason mit mehreren Organisationen verbunden, darunter den Miami Heat, den Golden State Warriors und den San Antonio Spurs. Philadelphia ist nicht so oft öffentlich aufgetaucht, aber der Kader spricht jetzt für sich.
Der Recruiting-Pitch schreibt sich fast von selbst
Jedes Franchise, das James verfolgt, ist auf der Suche nach der perfekten Präsentation. Philadelphia ist vielleicht das einfachste.
Ein meisterschaftstauglicher Kern. Etablierte Stars. Ein realistischer Weg zum sofortigen Wettbewerb. Da nun angesehene NBA-Analysten die 76ers zu Beginn der Saison offen zur Elite der Liga zählen, hat die Organisation noch mehr Beweise dafür, dass ihre Vision auch außerhalb ihres eigenen Front Office geteilt wird.
Ob das ausreicht, um James zu überzeugen, bleibt abzuwarten. Aber Philadelphias Rekrutierungstaktik sah selten stärker aus.
