Carlos Prates besiegte Neil Magny am Samstag. Was kommt als nächstes für diese Kämpfer auf sehr unterschiedlichen Flugbahnen? Val Dewar •

Nachdem Carlos Prates Neil Magny im Hauptevent der UFC Vegas 100 durch Knockout in der ersten Runde besiegt hat, wird er den am längsten amtierenden UFC-Weltergewichtler in der Rangliste verdrängen.
„The Haitian Sensation“ war seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr unter den Top 15, aber im Alter von 37 Jahren scheint es unwahrscheinlich, dass er jemals wieder einen Platz in der Rangliste beanspruchen wird.
Was Prates betrifft, so debütierte der aufstrebende Fighting Nerds-Star dieses Jahr und ist bereits auf der Rangliste, da er vier Walkoff-KOs in Folge erzielte, eine fast beispiellose Leistung.
Diese Starpower bescherte ihm einen Platz im Main Event als ungewerteter Kämpfer, aber jetzt wird er mindestens Platz 15 erreichen.
Sein Hinweis auf Geoff Neal macht absolut Sinn, da Geoffs einziger Sieg in seinen letzten drei auf eine Verletzung gegen einen 40-jährigen RDA zurückzuführen ist.
Dennoch wird „Handz of Steel“ für Prates die bisher mit Abstand härteste Prüfung als vielseitiger Kämpfer mit eisernem Kinn und knackigem Boxen sein.
Was Magny betrifft, ist es durchaus möglich, dass er bald in den Ruhestand geht. Wenn nicht, muss er gegen einen anderen aufsteigenden, nicht gewerteten Athleten antreten.
Themba Gorimbo passt perfekt zu dieser Rechnung. Magny jetzt zu schlagen, wird ihn nicht direkt in die Rangliste bringen, aber es wäre der fünfte Sieg in Folge für den unerfahrenen, aber athletischen Kämpfer aus Simbabwe.
Alternativ könnte Neil der Welt beweisen, dass er noch nicht ganz fertig ist. Als Karriere-Gatekeeper hat er bereits viele junge Konkurrenten aufgehalten.