Die Detroit Pistons hatten bisher eine interessante Nebensaison.
Tobias Harris und Isaiah Stewart sind weg, und das sind große Verluste. Es gibt auch eine seltsame Situation mit dem großen Mann Jalen Duren, aber es wird immer noch erwartet, dass er zurückkehren wird. Dennoch kann man sich fragen, ob die Pistons genug getan haben, um an der Spitze der Eastern Conference zu bleiben.
Die Heat bekamen Giannis, die 76ers bekamen Jaylen Brown, die Raptors bekamen Kawhi und mehrere andere Teams machten ebenfalls Verbesserungen. In der Zwischenzeit haben die Pistons Isaiah Joe und John Collins hinzugefügt und Kevin Huerter neu verpflichtet.
Allerdings wird die Neuverpflichtung von Huerter in der Liga nicht gut aufgenommen.
Kolben geröstet zum Ausfahren von Huerter
Die Pistons fügten Huerter zum Stichtag hinzu, um mehr Schüsse um Cade Cunningham herum zu erzielen. Es lief jedoch nicht gerade gut, da Huerter in 25 Spielen mit den Pistons nur 29 % aus der Distanz schoss.
Dennoch beschlossen die Pistons, ihm eine dreijährige Vertragsverlängerung im Wert von 27 Millionen US-Dollar zu gewähren. Zach Buckley von Bleacher Report identifizierte die bisher größten Überzahlungen, und natürlich schaffte es der Huerter-Deal auf die Liste.
Buckley bot die folgende Analyse an:
Drei Jahre und ein durchschnittliches Jahresgehalt von knapp 10 Millionen US-Dollar scheinen für einen Schießspezialisten angemessen genug zu sein, oder? Nun, wie sehr ändert sich die Berechnung, wenn dieser Spezialist nicht wirklich schießen kann?
Huch. Die Pistons, die in der vergangenen Saison routinemäßig an Abstand zu leiden schienen, verwandelten 35,6 Prozent ihrer Langstreckeneinsätze. Die Brooklyn Nets, die mit einer Drei-Punkte-Genauigkeit das Schlusslicht der NBA bildeten, erzielten eine Trefferquote von sogar 34 Prozent – eine Marke, die Huerter in zwei aufeinanderfolgenden Saisons unterschritten hat.
Wie Buckley erwähnte, galt Huerter einst als Schießspezialist, aber seit einigen Saisons hat er Probleme. Der Flügel hat seit der Saison 2023/24 nicht mehr als 35 % aus der Tiefe geschossen, man kann also mit Fug und Recht sagen, dass dies nicht nur ein kleiner Einbruch ist.
Und die Sache ist die: Wenn Huerter nicht schießt, hilft er auf andere Weise nicht wirklich weiter. Huerter war noch nie ein Lockdown-Verteidiger oder hat den Ball gut in der Hand, daher scheinen die Pistons nur darauf zu vertrauen, dass er seine Schussform wiedererlangt.