PS5 Pro könnte die Bezeichnung „Erweitert“ für Spiele erhalten, die ihre volle Leistung nutzen

Besitzer einer PlayStation 4 Pro werden sich daran erinnern, dass Spiele mit Verbesserungen zur Nutzung der überlegenen Hardware mit einem „PS4 Pro Enhanced“-Emblem auf der Verpackung versehen sind. Dies würde auf höhere Auflösungen bei kompatiblen Fernsehern oder flüssigere Bildraten bei älteren HD-Modellen hinweisen.
Mit der angeblich kommenden PS5 Pro scheint Sony etwas Ähnliches zu tun. Insider-Gaming behauptet nicht nur, dass Sony ein „PS5 Pro Enhanced“-Label vorbereitet, sondern verrät auch, was Spiele tun müssen, um für dieses Label in Frage zu kommen.
Laut der Website möchte Sony, dass qualifizierende Spiele intern als „Trinity Enhanced“ bekannt sind, im Idealfall drei Dinge bieten. Das erste ist das „konstante 60fps“-Gameplay, das mittlerweile viele Spiele bieten, allerdings oft nur, wenn ein „Performance-Modus“ mit schwächerer Grafik eingestellt ist.
Hier kommen der zweite und dritte Punkt ins Spiel. Um sich für den PS5 Pro Enhanced-Status zu qualifizieren, benötigen Spiele offenbar auch eine 4K-Auflösung (erreicht durch PSSR-Upscaling) und „das Hinzufügen oder Erhöhen von Raytracing-Effekten“.
Alternativ fügt die Website hinzu, dass das PS5 Pro Enhanced-Abzeichen auch für Spiele vergeben werden könnte, die lediglich die Auflösung (variabel oder fest) oder die Bildrate gegenüber der Standardkonsole erhöhen.
Dieser alternative Weg zum Enhanced-Status kann für Spiele wichtig sein, die bereits die Grenzen der Konsolenhardware überschreiten. Basierend auf zuvor durchgesickerten Spezifikationen, der Hardware-Analyseseite Digitale Gießerei Es ist zweifelhaft, dass das kommende GTA 6 auf PS5 Pro-Hardware 60 fps erreichen kann, wenn die Basisversion beispielsweise 30 fps erreicht.
Für Digital Foundry ist der Engpass der durchgesickerten Spezifikationen die CPU, die Berichten zufolge dieselbe ist wie in der aktuellen PS5, nur mit einem Hochfrequenzmodus, der eine 10 % höhere Taktrate liefert.
An anderer Stelle fallen die angeblichen Leistungssteigerungen dramatischer aus, mit angeblich 45 % schnellerem Rendering, einer bis zu vierfachen Raytracing-Leistung und einer von 448 GB auf 576 GB gesteigerten Speichergeschwindigkeit.
Aktuelle Berichte deuten auf einen Start in der zweiten Jahreshälfte hin, wobei sowohl September als auch November als mögliche Fenster vorgeschlagen werden.