Ryzen 5 X3D-Benchmarks übertreffen Zen 5-CPUs
Hardwaretester haben den neuen AMD Ryzen 5 7600X3D in die Finger bekommen und ihn auf Herz und Nieren geprüft. Die Benchmarks deuten darauf hin, dass er die Leistung der Zen 5-Chips tatsächlich übertrifft.
Erst letzten Monat kündigte AMD an, dass der Ryzen 5 7600X3D auf dem US-Markt erscheinen würde. Dies war jedoch mit einigen Einschränkungen verbunden. Das Produkt war nämlich auf einen einzigen Einzelhändler beschränkt und konnte nur als Teil eines Hardwarepakets gekauft werden.
Diese CPU erscheint nun auch auf anderen globalen Märkten und eine Publikation in Deutschland hat ein Muster in die Hände bekommen. Natürlich hat das Team die CPU sofort Benchmarking-Tests unterzogen.
Oberflächlich betrachtet ist der Hauptvorteil des 7600X3D seine Effizienz. Die Modelle 7600X3D, 7900X3D und 7950X3D haben alle eine TDP von 120 W. Der neue 7600X3D hat jedoch eine TDP von nur 65 W und ist damit deutlich effizienter.
Die aussagekräftigsten Ergebnisse lieferte jedoch der Vergleich mit anderen Ryzen-CPUs. Etwas überraschend war der 7600X3D in Gaming-Szenarien schneller als der 7900X3D und die brandneue Zen 5 9700X-CPU.

Allerdings war der Prozessor langsamer als die Intel 13600K und 14600K, die auch preislich die Nase vorn haben.
Das Team betonte dies bei PC-Spiele-Hardware dass der 7600X3D ein Sechskernprozessor ist, der in erster Linie für Spiele gedacht ist. Er hat einen Basistakt von 4,1 GHz und einen Boost-Takt von 4,75 GHz – also 100 MHz bzw. 300 MHz langsamer als der 7800X3D.
Dies hat zur Folge, dass der 7600X3D dank seines 3D-V-Cache bei Gaming-Workloads eine ausgezeichnete Leistung erbringt, bei Anwendungen und Produktivität jedoch Probleme hat.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der 7600X3D in puncto Effizienz und Gaming-Leistung gewinnt, aber in puncto Preis und Produktivität gegenüber seinen Konkurrenten von Intel verliert. AMD hat jedoch in der Vergangenheit bei seiner Hardware häufig Preissenkungen vorgenommen, was diesen Prozessor attraktiver machen könnte.